FAQ IfS-Zertifizierung Kfz-Sachverständige

  • Erfolgreich abgeschlossenes Studium mit mindestens sechs theoretischen Fachsemestern an einer Hochschule nach dem Hochschulrahmengesetz in der Fachrichtung Fahrzeugtechnik, Maschinenbau oder Elektrotechnik oder Meister des Kfz-Techniker- oder Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerks
  • Führerschein (neu: Klasse B; alt: Klasse 3)
  • 3 Jahre Kfz-technische Berufserfahrung
  • 2 Jahre Sachverständigentätigkeit
  • (Schieds-)Vertrag
  • 2 aktuelle Passbilder
  • Original polizeiliches Führungszeugnis, nicht älter als 6 Monate
  • Kopie Führerschein Vorder- und Rückseite
  • Kopie Diplom/Meisterzeugnis
  • Kopie Police Berufshaftpflichtversicherung

4 Schadengutachten (Kasko-/Haftpflicht) und ein umfangreiches technisches Gutachten (Motor-/ Aggregateschaden), als PDF an zert@ifsforum.de, max. 2 MB je Datei. 

Spätestens 3 Monate vor dem Prüfungstermin.

Zertifizierungsprüfungen im Bereich Kfz-Schäden und -Bewertung finden 4 bis 6 Mal im Jahr statt, bitte erkundigen Sie sich über Termine per Email an zert@ifsforum.de. Zusätzlich werden die Termine auch im Kfz-Newsletter veröffentlicht.

Anmeldung zum Kfz-Newsletter

Ja, wenn Bescheinigung der Handwerkskammer vorgelegt wird, in der bestätigt wird, dass der Technikerabschluss als Eintragungsgrundlage in die Handwerksrolle ausreichen würde (nach §7 Abs. 2 HWO). Hier prüft die Handwerkskammer (HWK) im Einzelfall, ob und inwieweit die Schulschwerpunkte dem zulassungspflichtigen Handwerk entsprechen. Dies ist deshalb erforderlich, weil es bundesweit diverse Technikerschulen gibt, die unterschiedliche Lehr- und Prüfungsinhalte haben. Ein einheitliches Berufsbild des „Technikers“ gibt es nicht.

Nein, die Zertifizierungsbedingungen sehen eine mindestens 5-jährige Berufspraxis vor, davon müssen Sie mindestens 2 Jahre als Sachverständiger tätig gewesen sein. Detaillierte Informationen siehe
Allgemeine Informationen und Bedingungen zur Zertifizierung

Die Prüfungsinhalte beziehen sich auf das Fachliche Anforderungsprofil dessen Inhalte sich im Eigenstudium angeeignet werden können. Um Wissenslücken aufzufrischen, empfehlen wir entsprechende Weiterbildungen, beispielsweise bei der awg Aus- und Weiterbildungsgesellschaft für Ingenieure und Sachverständige mbH in Kottenheim. Ein Vorbereitungslehrgang ist keine zwingende Voraussetzung zur Prüfungsteilnahme.

Die IfS Zert benötigt den Antrag (inklusive Antragsunterlagen und einer Kopie der Bestellungsurkunde, Gutachten sind zunächst nicht erforderlich) und den Vertrag zur Zertifizierung. Zusätzlich ist der Fragebogen Bestellungskörperschaft ausgefüllt (1. Seite) der Bestellungskörperschaft zuzuleiten. Die Kammer schickt den vollständig ausgefüllten Fragebogen an die IfS Zert. Die Zertifizierung auf Grundlage der bereits bestehenden öffentlichen Bestellung und Vereidigung für Kfz-Schäden und -Bewertung ist möglich und wird bei Erstantrag auf die Befristung der Bestellung ausgestellt. Im Einzelfall sind zusätzliche Sachkundenachweise erforderlich.

Mehr als 1.100 Kfz-Sachverständige verweisen auf eine erfolgreiche Zertifizierung durch die IfS-Zertifizierungsstelle. Das sind sowohl selbstständig tätige Sachverständige wie auch Angestellte in den Unternehmen. Das IfS-Zertifizierungsprogramm ist von den relevanten Marktteilnehmern wie den Berufsverbänden, Sachverständigenorganisationen sowie Vertretern der Versicherungswirtschaft entwickelt und genießt damit als eine seit über 20 Jahren tätige Zertifzierungsstelle großes Vertrauen. Die IfS Zert ist Marktführer bei der Zertifizierung von Sachverständigen für Kfz-Schäden und -Bewertung. Sie ist als Personenzertifizierungsstelle nach DIN EN ISO/IEC 17024:2015 akkreditiert und bei der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) registriert. Die Zertifizierungsstelle stellt sich damit regelmäßigen Qualitätsaudits.

Viele der zertifizierten Sachverständigen für Kfz-Schäden und –Bewertung der IfS Zert nutzen ihre besondere Qualifikation zur gezielten Außendarstellung. Sei es das Briefpapier, die Präsentation im Internet oder die Verwendung des Stempels bei allen Sachverständigendienstleistungen im gesamten zertifizierten Kompetenzbereich: Werbung mit der IfS-Zertifizierung ist in jedem Fall eine gute Möglichkeit, sich zu präsentieren. Eine Zertifizierung „gemäß oder nach DIN EN ISO/IEC 17024“ existiert nicht. Mehrfach wurde bereits die Werbung von Sachverständigen mit der Angabe „zertifiziert nach oder gemäß ISO 17024“ abgemahnt. Zurecht, denn die Norm gilt nicht für die Sachverständigen, sondern regelt Anforderungen an die Zertifizierungsstelle. Die IfS Zert hat für die zertifizierten Sachverständigen verbindliche Textmuster in die mit den Vertragspartnern vereinbarten Zertifizierungsbedingungen aufgenommen.